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Strategien der Sprachförderung im Kita-Alltag

Cordula Löffler / Franziska Vogt (Hg.) (2015): Strategien der Sprachförderung im Kita-Alltag Ernst Reinhardt Verlag; München Basel.
Es handelt sich um ein tolles Buch für Einsteiger im Bereich Kita-Förderung, welches auf dem Forschungsprojekt „Sprachförderung im Alltag von Spielgruppe, Kita und Kindergarten“ basiert. Löffler und Vogt forschten von 01/2012- 04/2014 an Hochschulen in Deutschland und der Schweiz. Die Projektteilnehmer waren SpielgruppenleiterInnen, ErzieherInnen und Kindergarten- Lehr- Personen. Ziel des Projektes war es, mithilfe einer Weiterbildung, die förderdiagnostische Kompetenz im Bereich Sprache zu verbessern.
Das Buch ist jedoch als Praxisbegleiter und nicht als Forschungsbericht konzipiert. Im Einführungsbeitrag werden ganz kurz zwei gegensätzliche Ansätze zur Sprachförderung gegenübergestellt. Zum einen die spezifischen Förderprogramme im Allgemeinen und zum anderen die alltagsintegrierte Sprachförderung.
Es dürfte besonders ansprechend für Jene sein, die im Kita-Alltag mit Sprachförderung zu tun haben, hat aber wiederum für jene Leser, die im sprachlichen Bereich ausgebildet sind, eher einen wiederholenden Charakter, welcher aber zur Auffrischung sehr hilfreich sein kann.Es handelt von der sprachlichen Förderung von Kindern zwischen drei und sechs Jahren, wobei der Fokus auf dem Dialog zwischen Kind und pädagogischer Fachkraft liegt. Die Autorinnen vertreten die Meinung, dass jede pädagogische Fachkraft Strategien kennen sollte, um Kinder im Spracherwerb wirksam fördern zu können. Sie geben dem Buch eine überschaubare Länge und gliedern die Strategien der Sprachförderung in fünf Themenbereiche: „Im Dialog mit Kindern“, „Schritt für Schritt den Wortschatz fördern“, „Sprache modellieren“, „Den Spracherwerb mit Fragen fördern und begleiten“ und „Redirect“.Diese sind in ebenso überschaubaren Kapiteln untergebracht, werden jeweils mit sehr gut verständlichen, alltäglich vorkommenden Beispielen unterlegt und mit Entwicklungstabellen veranschaulicht. Die Einblicke in die verschiedenen Strategien werden so detailliert beschrieben, dass man gut damit arbeiten und sich ebenso schnell in die Thematik einfinden kann.
Auf insgesamt 119 Seiten sind drei Abbildungen und 15 Tabellen untergebracht.Somit ist das Buch abwechslungsreich und praxisorientiert gestaltet.
Alles in allem: ein guter Begleiter für praxisnahe Arbeit, sehr gut verständlich formuliert.

Christina Fidyka (staatlich anerkannte Logopädin Halle S., tätig als Sprachfachkraft im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas – weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“)

Bausteine der kindlichen Entwicklung

Ayres, Jean A. (2016). Bausteine der kindlichen Entwicklung – Sensorische Integration verstehen und anwenden. Neuauflage. Springer Verlag. Preis 22,99 €.
Dieses Fachbuch mit den zahlreichen Informationen ist eine lohnende Anschaffung für jeden Sprachtherapeuten / jede Sprachtherapeutin, um Grundwissen in der sensorischen Integration zu erlangen.Unterteilt ist dieses Buch in drei Abschnitte: „Sensorische Integration und das Gehirn“ liefert die theoretischen Grundlagen u.a. über die Entwicklung der sensorischen Integration. Der zweite Abschnitt „Störungen der sensorischen Integration“ geht präzise und detailliert auf Störungen des Gleichgewichtssystems sowie der visuellen und auditiven Wahrnehmung ein und bietet Exkurse zur Entwicklungsdyspraxie und Autismus an. Der dritte Abschnitt „Was getan werden kann“ zeigt dem Leser / der Leserin leider nur kurz die Behandlungsmöglichkeiten bei einer sensorischen Integrationsstörung auf.Die besonders wichtigen Informationen sind am Rand verzeichnet. Dies trägt zur guten Lesbarkeit dieses Fachbuches bei, denn durch diese ist das schnelle Nachlesen der relevanten Erläuterungen möglich. Die Erklärungen werden bildlich unterstützt und durch die blau hervorgehobenen Felder „Sensorische Integration verstehen“ erhält der Leser / die Leserin Anregungen zur Selbsterfahrung. Dadurch wird das Verständnis für den zuvor erlesenen Inhalt unterstützt. Auch die sog. „Elterninformationen“ sind blau hervorgehoben und enthalten bspw. Checklisten zur Bewegungsplanungsentwicklung bei Kindern. Diese sind auch für Sprachtherapeuten / Sprachtherapeutinnen übersichtlich und schlüssig gestaltet. Durch Patientenbeispiele in jedem Kapitel werden die erlesenen Inhalte in ein Fallbeispiel transferiert, was ebenfalls zu einer verbesserten Lesbarkeit beiträgt. Merklich sind die vielen Wiederholungen in diesem Fachbuch, was individuell für jeden Leser / für jede Leserin zugleich festigend, als auch ermüdend wirken kann. Die Expertenkommentare im Anhang, welche fachlich verständlich formuliert wurden, sind sehr interessant und auch die Anmerkungen der Übersetzerin verleihen einigen Originalinhalten durch die neuen Forschungsergebnisse Aktualität.

Carolin Weyer(Staatlich anerkannte Logopädin, B.Sc. Logopädie, M.Sc. Health Professions Education, Lehrende an der Akademie der Gesundheit im Fachbereich Logopädie)

Stottern im Kindesalter

Sandrieser, P. & Schneider, P. (2015): Stottern im Kindesalter. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme, 39,99 €

Sandrieser & Schneider geben in ihrer Publikation einen detaillierten und verständlichen Gesamtüberblick über das Thema Stottern im Kindesalter. Auf der Basis von theoretischen Grundlagen und Diagnostik gelingt es den Autoren, ihren praxisnahen Therapieansatz KIDS ausführlich vorzustellen. Abgerundet wird das Werk durch die Angabe praktischer Bezugsquellen sowie im Anhang und erstmals auch als Download verfügbare Diagnostikmaterialien.
In der 4. Auflage werden die Veränderungen der logopädischen Therapie und die Frage nach der Behandlungsbedürftigkeit verstärkt beleuchtet sowie aktuelle Forschungsergebnisse zum Verlauf und Remission des Stotterns vorgestellt. Auf einen optimalen diagnostischen und therapeutischen Ablauf zielen ein Vorgehen im Sinne eines Clinical Reasoning und Bezüge zur Evidenzbasierung ab.
In Kapitel 1, den theoretischen Grundlagen des Stotterns, erhält der Leser neben der Darstellung der Symptomatik einen Überblick über die Abgrenzung zu verschiedenen Störungsbildern. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den normalen Unflüssigkeiten, die von der Theorie und Entwicklung flüssigen Sprechens untermauert wird. Abschließend werden ätiologische Aspekte aufgezeigt und Schlussfolgerungen für das therapeutische Handeln gezogen.
Zur Präsentation der Ziele und des Ablaufs der Diagnostik sowie relevanter Diagnostikverfahren dient das 2. Kapitel. Ergänzend zu vorherigen Auflagen stellt die aktuelle hilfreiche Fragebögen zur Erhebung von Risikofaktoren und psychischen Reaktionen vor. Diverse Fallbeispiele und Befunde führen zu einem umfassendes Verständnis des diagnostischen Bereichs.
Im 3. Kapitel greifen die Autoren in der Darstellung ihres Therapieansatzes KIDS auf die non-avoidance-Therapie nach Van Riper zurück und füllen dessen Phasen mit einer praxisnahen Umsetzung für drei Altersgruppen. Kindgerechte Übungen, Beispiele und Bilder verschaffen auch einem Novizen einen einfachen Einstieg in die Stottertherapie und den wichtigen Part der Elternarbeit.
Ein inhaltlich nachvollziehbarer Aufbau, farbliche Markierungen und Zusammenfassungen sorgen für eine sehr gute Übersicht, wodurch es dem Leser auch möglich ist, Kapitel diagonal zu lesen.
Die Publikation stellt ein sehr praxisnahes und evidenzbasiertes Vorgehen in der Stottertherapie dar.

Dipl.Reha.Päd. Julia Hansen

Kindliche Mehrsprachigkeit

Chilla, Solveig / Rothweiler, Monika / Babur, Ezel (2013): Kindliche Mehrsprachigkeit. Grundlagen – Störungen – Diagnostik. 2. Auflage. München: Ernst-Reinhardt-Verlag.139 Seiten. 10 Abb. 5 Tab. € [D] 19,90

Die Autorinnen Chilla, Rothweiler und Barbur bieten dem fachlichen Publikum eine allgemeine Einführung in die Mehrsprachigkeit. Basierend auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen werden allgemeinverständlich grundlegende Aspekte der Mehrsprachigkeit dargestellt. In Fünf Kapiteln wird der Erwerb mehrerer Sprachen, Charakteristika des Sprachgebrauchs mehrsprachiger Kinder, Sprachstörungen bei mehrsprachigen Kindern, Diagnostik im Kontext von Mehrsprachigkeit und die Unterstützung von mehrsprachiger Entwicklung und Sprachförderung im Deutschen erläutert. Systematisch wird in den einzelnen Kapiteln auf die aktuellen Fragen eingegangen. Für die Thematik relevante Begriffe werden treffend definiert und abgegrenzt. Die beschriebenen Phänomene belegen die Autorinnen mit aktuellen Untersuchungsergebnissen und ergänzen mit praktischen Beispielen. Die dazu gehörigen Übungen ermöglichen dem Leser den Wissenstransfer. Die Lösungshilfen am Ende des Buches helfen bei dessen Überprüfung. In die Publikation sind in den einzelnen Kapiteln ‘Exkurse’ integriert. Interessante Ergänzungen zu den behandelten Themen führen den Leser in die nahe liegenden Bereiche. So erfährt man im Ersten Kapitel – Erwerb mehrerer Sprachen – wie etwa der Begriff ‚Mehrsprachigkeit‘ im Kontext der Gebärdensprache zu verstehen ist, oder im zweiten Kapitel – Charakteristika des Sprachgebrauchs mehrsprachiger Kinder – welche Spezifika der mehrsprachige Schriftspracherwerb aufweist.Die Autorinnen haben sich zum Ziel gesetzt dem Leser eine umfassende Einführung in die kindliche Mehrsprachigkeit unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlichen Erkenntnisse zu bieten. Das Buch bietet in seiner zweiten, leicht überarbeiteten Auflage eine gute theoretische Einführung in das Thema. Zahlreiche Beispiele und Übungen erleichtern das Verständnis komplexer Sachverhalte. Dem Anspruch, die praktischen Anforderungen an die Sprachpädagogik und Diagnostik zu definieren, wird die Publikation gerecht. Für eine differenzierte Darstellung der Sprachstörungen bei Mehrsprachigkeit und deren Erscheinungsformen sowie für eine ausführliche sprachtherapeutische Diagnostik hat der Leser die Möglichkeit auf die verwandten Werke aus dem Fachbereich zuzugreifen.Die Publikation kann als ein übersichtliches Praxisbuch verortet werden, von dem nicht nur Sprachtherapeuten und Sprachpädagogen, sondern auch Fachkräfte aus den verwandten Fachdisziplinen Gebrauch machen können. Sie greift relevante Bereiche der kindlichen Mehrsprachigkeit auf und bietet somit eine gute Einführung in das Thema.

Prof. Dr. phil. Marianna Hricová, Wissenschaftliche Studiengangsleitung Logopädie FHM Bamberg

Hörgeschädigte Kinder spielerisch fördern

Batliner, G. (2013): Hörgeschädigte Kinder spielerisch fördern. 3. vollst. überarb. Aufl., München/ Basel: Ernst-Reinhardt Verlag.

Auch in der 3. vollständig überarbeiteten Auflage ihres Buches „Hörgeschädigte Kinder spielerisch fördern“ wendet sich die berufserfahrene Hörgeschädigtenpädagogin Gisela Batliner an die Eltern von Kindern mit Hörstörungen bis zum Vorschulalter. Als Vertreterin des Natürlichen Hörgerichteten Ansatzes trägt sie somit der Überzeugung Rechnung, dass diese Kinder vor allem „mehr vom Normalen“ (zit. nach Clark 2009) brauchen und dem häuslichen Umfeld eine große Rolle in der Förderung der Hör- und Sprachfähigkeiten zukommt. In diesem Zusammenhang betrachtet sie die logopädische Behandlung im Sinne einer expliziten (künstlichen) Übungssituation besonders von kleinen Kindern kritisch und favorisiert eine (häusliche) Frühfördersituation, die den Lebenskontext des jeweiligen Kindes konkret einbezieht und den Eltern beratend zur Seite steht.Auf 206 Seiten informiert sie in insgesamt 10 Kapiteln logisch gegliedert über die Themen: Diagnostik und Hörtechnik; Spracherwerb allgemein; Entwicklungsschritte auf den verschiedenen sprachlichen Ebenen; Förderung im Alltag und im Spiel; Einsatz von Liedern, Versen, Bilderbüchern etc. sowie über die Rolle der Frühförderung und den Einsatz von Schrift als spezifische Methode. Neben Schaukästen mit Beispielen und Tipps steigert die graphische Hervorhebung wichtiger Informationen die Übersichtlichkeit des Buches und unterstütz somit den bewusst einfach gehaltenen, auf leichte Verständlichkeit ausgerichteten Schreibstil. Die Autorin verweist immer wieder auf die Individualität jedes Kindes und somit jedes Entwicklungsverlaufes. Dies, gepaart mit alltagsnahen und –relevanten Lernsituationen, nimmt dem Leser den Druck, dass besonders „viel“ notwendig sei um gute Entwicklungsergebnisse zu erzielen, vielmehr liege der Fokus immer wieder darauf eine natürliche Hör- und Sprachumgebung zu schaffen.Im Serviceteil am Ende des Buches findet der Leser neben den Erklärungen der verwendeten Fachbegriffe auch Empfehlungen für Fach- und Bilderbücher, Spiele sowie Austauschforen.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es der Autorin gelingt wichtige theoretische Inhalte rund um die Diagnose „kindliche Hörstörung“ systematisch und verständlich zu vermitteln. Gleichzeitig liefert sie vor allem in der zweiten Hälfte des Buches eine Vielzahl an praktischen Anregungen für alltagsrelevante Spielideen, hörförderliche Materialien oder auch adäquate hör- und sprachfördernde Verhaltensweisen. Eltern erhalten somit gute Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit der Erkrankung ihres Kindes sowie Ideen zum alltäglichen Umgang. Aber auch für Logopäden kann die Lektüre bereichernd sein, zum einen, weil sie wichtige Aspekte übersichtlich und für die Weitergabe an Eltern bereits verständlich darstellt, zum anderen, weil die Fokussierung des Natürlichen in einer „potentiell künstlichen Praxistherapiesituation“ von enormer Bedeutung für die Effektivität der Behandlung ist.

Jana Post (Logopädin, Dipl. Sprechwissenschaftlerin)Lehrende der Fachrichtung Logopädie des Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe am Universitätsklinikum Halle/ S.

Wortschatzsammler

Motsch, H.-J. / Marks, D.-K. / Ulrich, T. (2016): Wortschatzsammler – Evidenzbasierte Strategietherapie lexikalischer Störungen im Kindesalter. 2. Auflage. München: Ernst-Reinhardt-Verlag. 299 Seiten. 122 Abb. 24 Tab. Mit DVD mit Therapiematerialien: 91 Kopiervorlagen mit rund 300 Fotos. (49,90€)

Mit dem „Wortschatzsammler“ bieten Motsch, Marks und Ulrich eine verständliche Einführung in die evidenzbasierte Methode der lexikalischen Strategietherapie bei Kindern mit Wortschatzdefiziten im Vorschul- und Schulalter. In fünf Kapiteln werden der Erwerb lexikalischer Fähigkeiten, lexikalische Störungen, Diagnose lexikalischer Störungen, Therapiemethoden und die Methode des Wortschatzsammlers behandelt. Im ersten Drittel des Buches wird verständlich auf die allgemeinen Grundlagen eingegangen. Es wird hier kein Anspruch auf Vollständigkeit gestellt. Vielmehr werden die Grundlagen mit stetigem Blick auf die im weiteren Verlauf vorgestellte Methode des Wortschatzsammlers dargestellt. Im Kapitel Diagnose lexikalischer Störungen finden die Leser neben einer Synopse aktueller Diagnoseverfahren auch für die Praxis hilfreiche Erläuterungen zu deren Anwendung. Es folgt eine Zusammenfassung der Therapiemethoden bei lexikalischen Störungen. Dabei wird sowohl auf die Elaborations- als auch auf die Strategietherapiemethoden eingegangen. Die Leser finden hier neben den praxisrelevanten Erläuterungen auch eine Übersicht über die Effektivität einzelner Therapieansätze. Von besonderer Relevanz ist hier das Thema der Elternzusammenarbeit und somit das für alle sprachtherapeutischen Bereiche wichtige Thema des Transfers. Der Hauptteil des Buches widmet sich der Methode des Wortschatzsammlers. Zu Beginn werden die Prinzipien verständlich und anwendungsorientiert erläutert. Die genannten Voraussetzungen und Vorläuferfähigkeiten werden in Bezug zum Therapieerfolg gestellt. Im Anschluss wird die Methode für die zwei Altersgruppen vorgestellt. Beginnend mit dem Vorschulalter werden Rahmenbedingungen und Grundhaltungen erläutert. Die Themen und Materialien werden nicht nur deskriptiv dargestellt. Es finden sich stets Erläuterungen, die eine Anwendung der Methode erleichtern. Eine leichte Umsetzung in die Praxis ermöglichen auch die 20 exemplarischen Therapiestunden, jeweils mit einem bestimmten Thema und dem entsprechenden Wortmaterial. Ähnlich aufgebaut wird die Methode auch für das Schulalter vorgestellt. Verständlich werden die wesentlichen Unterschiede und Neuerungen der Methode für diese Altersgruppe aufgeführt. Die exemplarischen Therapiestunden werden hier als flexible Einheiten zu bestimmten semantischen Relationen dargeboten. Das gesamte Bildmaterial zu den exemplarischen Stunden ist auf der beiliegenden DVD zu finden. Die Publikation bietet eine praxisnahe Einführung und ermöglicht den Lesern auch ohne vertieftes Vorwissen die Methode des Wortschatzsammlers vor dem Hintergrund aktueller Fragenstellungen zum Thema Therapie lexikalischer Störungen zu verstehen und anzuwenden.

Prof. Dr. phil. Marianna Hricová Wissenschaftliche Studiengangsleitung Logopädie FHM Bamberg

Förderpreis 2016

1. Preis

Burnout und das Helfersyndrom als Persönlichkeitsstruktur in helfenden Berufen – inwiefern macht Hilfsbereitschaft krank?
Autorin: Svenja Zinser (BFS Erlangen)

2. Preis

Die Funktion des Spiels in der logopädischen Therapie mit Vorschulkindern
Autorin: Mareike Digel (BFS Erlangen)

3. Preis

Mimik als wichtiger Aspekt des kindlichen SpracherwerbsDie Bedeutung der nonverbalen Kommunikation
Autorin: Theresa Rieger (BFS Erlangen)

Download der Arbeiten:
 1._preis_abstract_burnout.pdf – 69 kB
 1._preis_burnout.pdf – 494 kB
 2._preis_abstract_die_funktion_des_spiels.pdf – 65 kB
 2._preis_die_funktion_des_spiels.pdf – 129 kB
 3._preis_abstract_mimik.pdf – 38 kB
 3._preis_mimik.pdf – 160 kB

BDSL Logopädie

Förderpreis 2013

1. Preis

Gesa Vogler, Madlen Warschun und Michael Wenzel
(BFS für Logopädie Hamburg)
Erstellung von „du“-Trigger-Liedern zum Erwerb der Verbzweitstellung

2. Preis

Laura Burkardt, Lena Nussbauer, Lisa Dosch, Verena Röthlein
(BFS für Logopädie Würzburg)
Vergleichsdatenanalyse zum Entwicklungsstand der Schluckfunktion anhand eines ausgewählten Screeningverfahrens – in den Altersstufen drei-, vier-, fünf- und sechsjähriger Kinder – in verschiedenen Kindergärten und einer Grundschule.

3. Preis

Rabea Brüwer und Kristina Schneider
(Lehranstalt für Logopädie Osnabrück)
Relevanz der logopädischen Intervention innerhalb psychiatrischer Einrichtungen anhand von Fallbeispielen aus dem AMEOSKlinikum Osnabrück.

Download der Arbeiten:
1-du_trigger_lieder.pdf – 401 kB
2-schluckfunktion.pdf – 526 kB
3-intervention_in_psychiatrischen_einrichtungen.pdf – 3 MB

BDSL Logopädie

Förderpreis 2012

1. Preis

Nina Lehner (Schule für Logopädie Würzburg)
Vergleichsdatenanalyse der Respiration anhand eines selbstentwickelten Screeningverfahrens von drei in sich homogenen Personengruppen im Senioren- und jungen Erwachsenenalter

2. Preis

Sebastian Wagner (Schule für Logopädie Kiel)
Stimmliche Selbstidentifikation bei transidenten Menschen
(bei Interesse an der Arbeit bitte Mail an k.meffert@kk-km.de, Anfrage wird an Hrn. Wagner weitergeleitet)

3. Preis

Angela Alemeier, Christina Hilsemer, Annika Kröger, Franziska Linke
(Schule für Logopädie Koblenz)
Stottern im Kindesalter. Eine Bedarfsanalyse zur Durchführung einer Informationsveranstaltung für Erzieher

Download der Arbeiten:
1-stottern_im_kindesalter.pdf – 579 kB
3-vergleichsdatenanalyse_respiration.pdf – 5 MB

BDSL Logopädie