Qualitätskriterien

Zehn Punkte als Hilfe für die Beurteilung einer guten Ausbildungsstätte für Logopädie

  1. Es ist ein Ausbildungskonzept als Überblick über die Ausbildung an der Schule gemäß Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopädie (LogAPrO,1980) vorhanden und einsehbar.
  2. Die Praxisausbildung ist in den Schulungsräumen integriert und durch festangestellte, erfahrene und spezifisch aus- und fortgebildete LehrlogopädInnen sichergestellt.
  3. Die Ausbildungsstätte verfügt über ein System, aus dem die Praxisausbildung, die Supervisionen und andere Lehr-/Lernkontakte mit den LehrlogopädInnen (z.B. Lernerfolgsgespräche) einsichtlich sind.
  4. Eine Ausbildungsambulanz mit mehreren Schultherapieräumen, Beobachtungsräumen über Einwegscheibe und Videoanlage ist vorhanden.
  5. Es bestehen enge Kooperationen mit Einrichtungen der Versorgung von PatientInnen mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen (Krankenhäuser, Sprachheileinrichtungen, Schulen, Hochschulen, Selbsthilfegruppen..).
  6. Eine aktuelle Bibliothek mit Literatur und Fachzeitschriften sowie Internetarbeitsplätze stehen zur Verfügung.
  7. Ein vielfältiges Diagnostik- und Therapiematerial steht in der Schule bereit. Die Materialien entsprechen dem aktuellen Forschungsstand in der Logopädie.
  8. Die externen Praktikazeiten gehen nicht über 25 Wochen der Gesamtausbildung hinaus und sind in mindestens zwei bis drei Abschnitte aufgeteilt.
  9. Die kontinuierliche Arbeit an der Qualität der Ausbildung dokumentiert die Schule durch ihre Mitgliedschaft im Bund deutscher Schulen für Logopädie (BDSL) und in der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bundesverband für Logopädie (dbl). Ein wichtiges Qualitätssiegel für die interne Organisation ist ein Siegel z.B. nach DIN ISO.
  10. Die Kriterien für das BewerberInnenauswahlverfahren sind transparent und die BewerberInnen können mit aktuell Studierenden der Schule während des Auswahlverfahrens sprechen.

Zusammengetragen aus Rückmeldungen aller BDSL-Schulen im Jahr 2007 von Vera Wanetschka

Beschwerdemanagement

Gelegentlich gibt es auch Probleme in den Schulen. Sollten diese Probleme so immens werden, dass Hilfe benötigt wird, steht die 2. Vorsitzende, Waltraud Kieß-Haag , als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Für den Weg der Unterstützung fertigte der BDSL einen Arbeitsweg an, der mit folgender pdf abgerufen werden kann:

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