Informationen erhalten und weitergeben

Der Vorstand hält Kontakt zu Verbänden und zur Politik, um sich in die aktuelle Diskussion des Umbruchprozesses der Berufsausbildung in den Gesundheitsfachberufen der Therapie und der Hebammen einzumischen. Wir nehmen an Veranstaltungen teil – z.B. das Symposium ausgerichtet von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK)zum Thema “Öffnung der Hochschule – Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung” oder die Werkstatttagung ausgerichtet von Hochschulen für Gesundheit (hoge), HRK, Deutschem akademischen Austauschdienst und Robert Bosch Stiftung zum Thema “Zukunft der Hochschulbildung für Gesundheitsfachberufe im europäischen Kontext” oder die Werkstatttagungen des Hochschulverbundes für Gesundheitsberufe (HVG).

Mit allen diesen Aktivitäten beteiligen wir uns an der aktuellen Diskussion und erhalten wertvolle Informationen für unsere eigene Positionierung. Mit der Entwicklung unserer eigenen Positionierung wenden wir uns an Gremien der Legislative und wenn nötig auch der Judikative.
Mit dem deutschen Bundesverband für Logopädie (dbl) halten wir Kontakt und informieren uns gegenseitig über wichtige Fragen.

Als BDSL liegt unser Fokus darauf, die Kompetenz der Fachschulen im Akademisierungsprozess darzulegen und für einen sanften und fairen Umstellungsprozess hin zur Hochschulausbildung einzutreten. Wir wollen in Zukunft für Logopädinnen und Logopäden keine grundständige Ausbildung auf unterschiedlichen Levels fördern, sondern die Qualität der Fachschulausbildung stärken und die Durchlässigkeit ins Studium erleichtern. Eine fundiert reflexiv arbeitende Logopädin sollte nach sieben bis acht Semestern einen Bachelorabschluss erhalten können. Ziel ist es, den Weg dahin sowohl über die Hochschule direkt als auch über eine duale Form Fachschule/Hochschule möglich zu machen.

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Kooperationen bzw. Verbindungen zwischen Schulen und Hochschulen

Hier das aktuelle Poster zum download:



Finanzierungsmöglichkeiten einer Schule für Logopädie

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Stärkung der therapeutischen und Assistenzberufe im Gesundheitswesen

Die Staatsregierung Bayern wird von einigen Abgeordneten der CSU aufgefordert, sich beim Bund weiterhin für die „Stärkung der therapeutischen und Assistenzberufe im Gesundheitswesen“ dafür einzusetzen, dass die Situation der Heilmittelerbringer deutlich verbessert wird.
Insbesondere sind dabei die folgenden Punkte von Bedeutung:
─ Die Ausbildungsstandards und die Qualifikation sind auszubauen. Notwendige Zusatzqualifikationen – wie die Weiterbildung für das Screening – müssen zwingend in die curriculare Ausbildung integriert werden.
Mehr:



Uniklinik Mainz: Haustarifvertrag mit Perspektive!

Vergütung für Lehrende steigen um drei bis vier Gehaltsstufen.

Die Universitätsmedizin Mainz hat mit dem Personalrat und ver.di einen neuen Haustarifvertrag abgeschlossen. Mit diesem Vertrag werden rückwirkend zum 01.04.2015 alle Lehrenden der Gesundheitsfachschulen der Universitätsmedizin nach TVÖD 13 eingestuft (bisher 9 und 10). In leitenden Stellen wird darüber hinaus eine Zulage für die Leitungstätigkeit gewährt.

Diese Regelung gilt für alle Lehrenden, unabhängig von ihrem bisherigen höchsten Bildungsabschluss und die Dauer ihrer Berufstätigkeit. “Damit ist dieser Abschluss auch ein Vorbild für den Übergang von der fachschulischen zur akademischen Logopädie in der therapeutischen Praxis”, so dbl-Schatzmeister Thomas Brauer, der seit 1998 Fachlicher Leiter der Lehranstalt für Logopädie in Mainz ist und sich zudem seit dem Sommersemester 2008 als Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule Mainz engagiert.

Zukünftig wird bei neu einzustellenden Lehrkräften ein Masterabschluss erwartet und nach E13 eingestuft. “Akademisierung lohnt sich langfristig, das kann man an diesem Abschluss sehen. Der neue Haustarifvertrag ist jedenfalls ein schönes Beispiel dafür, dass es möglich ist, eine angemessene Vergütung für unsere hochkomplexe Arbeit zu erreichen. Auch wenn dies in der ambulanten und stationären Logopädie sehr schwierig ist: Wir bleiben dran!”, so Brauer.

Von: (GS/Feit)

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Schulgeld Physios

Physiotherapie Rheinland-Pfalz
Besprechung der großen Anfrage der Fraktion der CDU und der Antwort der Landesregierung auf Antrag der Fraktion der CDU

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Finanzierung der Schulen der Gesundheitsfachberufe

Baden-Württemberg
Bericht der Landesregierung zu einem Beschluss des Landtags

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Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen für Kehlkopfoperierte

Der Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V., der dbl und der BDSL rufen im folgenden Brief Kolleginnen in Praxen und Schulen zur Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen für Kehlkopfoperierte vor Ort auf.

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Position des BDSL zur klinisch-praktischen Kompetenzentwicklung in der Logopädie

Der Text zum download:



Modellstudiengänge zur Weiterentwicklung der Pflege und Gesundheitsberufe

Stellungnahme des Bundes Deutscher Schulen für Logopädie

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Das deutsche Bildungs-Schisma: Welche Probleme ein vorindustrielles Bildungssystem in einer nachindustriellen Gesellschaft hat

Prof. Dr. M. Baethge

Download hier:



Gesundheitsfachberufe im Überblick; Neus Serviceangebot des BIBB

Eine aktuelle Veröffentlichung zu den Gesundheitsfachberufen vom Bundesinstitut für Berufsbildung.

download:



Qualifizierung des betrieblichen Ausbildungspersonals

aktuelle Herausforderungen für therapeutische Gesundheitsberufe
Publikation von Frau Ulrike Weyland & Beate Klemme

Download:



Kompetenzprofil für die Logopädie

erstellt von Monika Rausch, Katrin Thelen und Isabelle Beudert im Auftrag des dbl

Die Langfassung des Kompetenzprofils für die Logopädie umreißt in umfassender Form das Tätigkeitsfeld der Logopädin auf der Grundlage des Deutschen Qualifikationsrahmens.
Die zentralen Felder des DQR lauten:
Fachwissen, Fachfertigkeiten, Sozialkompetenz und Selbständigkeit. In Referenz zu europäischen Standards (und gegenüber dem eigenverantwortlichen Handeln im komplexen Therapiefeld) wurde als Maßstab die DQR-Niveaustufe 6 gewählt und nicht die in Deutschland bestimmte Stufe 4).
Herunterzuladen unter
http://www.dbl-ev.de/der-dbl/der-verband/kompetenzprofil-fuer-die-logopaedie.html
oder direkt hier:



Standpunkt des Europäischen Parlaments

festgelegt in erster Lesung am 9. Oktober 2013

im Hinblick auf den Erlass der Richtlinie 2013/…/EU des Europäischen Parlaments und
des Rates zur Änderung der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von
Berufsqualifikationen und der Verordnung (EU) Nr. 1024/2012 über die
Verwaltungszusammenarbeit mit Hilfe des Binnenmarkt-Informationssystems („IMIVerordnung“)



Empfehlungen zur Gestaltung des Verhältnisses von beruflicher und akademischer Bildung

Positionspapier des Wissenschaftsrates (4-2014)
Download:



Mehr Transparenz und Vernetzung im dualen Studium

Der Wissenschaftsrat systematisiert einen attraktiven Studienbereich und gibt Empfehlungen für seine Weiterentwicklung
(Pressemitteilung vom 28. Oktober 2013)
Download:



Empfehlungen zur Entwicklung des dualen Studiums

Positionspapier (Drs. 3479-13), Oktober 2013
Download:



Akademisierung: Januarausgabe Forum Logopädie zum kostenlosen Download

Das Januarheft “Forum Logopädie” mit dem Schwerpunkt “Akademisierung” hat eine rege Diskussion zu diesem wichtigen Thema angestoßen. Der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. möchte diese Debatte daher nun
auch breiter öffnen und hat das Heft deshalb allen Interessierten ausnahmsweise kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt.
Link zum Heft:
Zum dbl direkt

Reaktion des BDSL

Reaktion des BDSL auf das Schwerpunktthema zur Akademisierung im Forum dbl, Schultz-Kirchner-Verlag, 1/2013
Download:



Empfehlungen vom Wissenschaftsrat 2012 für die Gesundheitsfachberufe

Download:



Einführung einer Modellklausel

Beschlussfassung des Deutschen Bundestages zum Entwurf des Gesetzes zur Einführung einer Modellklausel in die Berufsgesetze der Hebammen, Logopäden, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten (Beschlussfassung Gesundheitsausschuss vom 1.7.2009, Beschlussfassung
Download:



Der Deutsche Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen

Im Januar 2012 wurde der DQR verabschiedet. Dreijährige Ausbildungen sind in die Gruppe 4 eingeordnet worden. Das ist ungünstig für die Gesundheitsfachberufe. Der BDSL wird Stellung beziehen.
www.deutscherqualifikationsrahmen.de/

Hier die Stellungnahme der Plfegeberufe:



Stellungnahme der AGMTG und der Schulenverbände VLL, VDES und BDSL zur Zuordnung der Gesundheitsfachberufe im DQR

Infos zum download:



Umrisse einer neuen Gesundheitspolitik

Download: